AMOPERA Klangforum Wien Meta-Oper

Ein Projekt von
Needcompany & Klangforum Wien, Jan Lauwers, Grace Ellen Barkey, Maarten Seghers, Sarah Maria Sun, Holger Falk, Bas Wiegers, Sophie Schafleitner, Christoph Walder, Elke Janssens, Emily Hehl, Paul Blackman, Tim Anderson, Pauli Jämsä etc.


PREMIERE
5. November 2022 | 18.00 Uhr | Festspielhaus Erl

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EINFÜHRUNG
2. November 2022 | 18.30 Uhr | Haus der Musik Innsbruck


// SAVE THE DATE //

AMOPERA

Am 5. November 2022 wird die erste Meta-Oper des Klangforum Wien gemeinsam mit der belgischen Needcompany uraufgeführt. Im Festspielhaus von Erl in Tirol erwartet Sie ein Stück Operngeschichte der letzten 110 Jahre – geschöpft aus dem Fundus von über 90 Opern. Mit AMOPERA werden einzigartige Erzählungen montiert, die Abgründe von LIEBE und deren Ekstasen im Spiegel einer Geschichte des Neuen in der Musik erzählt. Seien Sie gespannt!

Inspiriert durch das Buch „Liebesverrat“ von Peter von Matt, der damit eine Literaturgeschichte vom Blickwinkel der Treulosigkeit, des Täuschens und Enttäuschens aus entwirft, entwickelt das Klangforum Wien mit der Meta-Oper eine Zeitreise durch das Neue in Musik und Oper – thematisch jeweils neu gesetzt. Mit der Technik der Montage, der Bearbeitung und Verdichtung verschränken wir einzelne Momente aus unterschiedlichsten Opern und Jahrzehnten ineinander und bringen diese zu einer neuen Wirkungskraft in Form einer 80- bis 90-minütigen Meta-Oper. Dieses Format lebt vor allem von der Musik, einem sparsamen Lichtkonzept und einer stringenten Erzählung.

„AMOPERA“ steht für Beziehungen, Kontraste, Ausweglosigkeiten und Ekstasen, mit denen das glühende und doch unwirtliche Gelände der Liebe durchquert wird. Vor diesem Hintergrund präsentiert das Klangforum Wien einen breit gespannten Bogen mit Werken der Neuen Musik. Der finale Zuschnitt wurde mit dem Regisseur Jan Lauwers der Needcompany gefunden. Jan Lauwers wird die Musiker*innen des Klangforum Wien über ihre musikinterpretatorische Aufgabe hinausreichend auch in einer „performativ darstellerischen“ Rolle einsetzen.

Mit den unterschiedlichsten Ansätzen, musikalischen Handschriften und literarischen Herangehensweisen ist die META-OPER auch eine Erzählung zum Neuen in der Musik – kurzweilig, intensiv und aufs Höchste abwechslungsreich.

ÜBER DIE NEEDCOMPANY

1986 als internationales Kollektiv von Jan Lauwers und Grace Ellen Barkey in Brüssel gegründet, ließ die Needcompany seither mit bahnbrechenden Bühnenproduktionen weltweit aufhorchen. Maarten Seghers ergänzt seit 2001 als Mitglied die multisdisziplinär in den Bereichen Theater, Tanz, Performance, Kunst, Film und Literatur agierende Gruppe. Die Salzburger Festspiele zeigten 2018 mit L’incoronazione di Poppea Jan Lauwers’ erste Operninszenierung (2021 als Neueinstudierung an der Wiener Staatsoper), gefolgt von der grandiosen Inszenierung von Luigi Nonos „Intolleranza 1960“ in der Felsenreitschule 2021.

> Needcompany


Mit Werken von


Luciano Berio | Sir Harrison Birtwistle | Alexander Zemlinsky | Alban Berg / E. Kloke | Benjamin Britten | Peter Maxwell Davies | Iannis Xenakis | Salvatore Sciarrino | Bernhard Lang | Beat Furrer | Rebecca Saunders | Michael Wertmüller | Sara Glojnarić


„What Klangforum Wien and Needcompany have in common is their investigation of the twentieth century as a time of deconstruction, excessive speed and excess in general. We do not pretend to be parsing the archive of modern and contemporary music, but do demand the right to interact with it for a time without shame.“

– Jan Lauwers

„Die Metaoper fusst auf den tiefen Zusammenhängen schöpferischen Arbeitens, das über die komponierende Einzelperson hinausweist. Die Autonomie einerseits und die Unantastbarkeit andererseits eines in sich geschlossenen Kunstwerkes bleiben unbestritten und dennoch kann es völlig überraschende Perspektiven geben, wenn wir aus einem Momentum heraus einer einzigen Oper das Geschehen transzendieren und nach Anknüpfungspunkten suchen, die sich in einer anderen Oper finden. Wir suchen hörend aus der Innenperspektive heraus den tieferen Sinn einer musikalischen Botschaft nicht nur mit den Augen der jeweiligen Komponistin oder Komponisten, sondern stellen das Ganze in ein einziges großes Bild, an dem viele mit unterschiedlichen Sprachen und Haltungen gearbeitet haben – eben eine Metaoper. Farbenreich, kurzweilig und tiefgründig ist sie eine Geschichte der Opernliteratur im Zeichen des Neuen, des Schamlosen und voll der Überraschungen.“

– Peter Paul Kainrath

Fotos: Valerie Maltseva

IN KOOPERATION MIT

MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG  VON 

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