Performance Practice in Contemporary Music (PPCM)

 

 

 

Das Klangforum Wien bietet im Rahmen der Professur an der KUG ein Förderprogramm für exzellente MusikerInnen, die in die Konzertaktivitäten des Ensembles eingebunden werden.

 

 

 

 

PPCM Folder 2019 (de).pdf
PPCM Folder 2019 (en).pdf
Studienplan Postgradualer Lehrgang
Masterstudium
Residency Klangforum

Das Klangforum Wien bietet im Rahmen der Professur an der KUG ein Förderprogramm für exzellente MusikerInnen, die in die Konzertaktivitäten des Ensembles eingebunden werden.

PPCM Folder 2019 (de).pdf
PPCM Folder 2019 (en).pdf
Postgradualer Lehrgang
Masterstudium
Residency Klangforum

Die Universität für Musik und darstellende Kunst Graz (KUG) hat es sich seit langem zur Aufgabe gesetzt, dem heutigen Musikschaffen in Komposition und Interpretation breiten Raum zu geben. Durch ihre international herausragende Kompositions-Faculty und regelmäßige Aufführungen in allen Konzertformaten und Wettbewerben ist die zeitgenössische Musik ein Schwerpunkt der KUG.

Seit dem Wintersemester 2009/10 wurden zwei Ausbildungsprogramme Performance Practice in Contemporary Music (ein zweijähriges Masterstudium und ein einjähriger postgradualer Lehrgang) eingeführt, deren zentrales Künstlerisches Fach im Rahmen einer eigenen Professur betreut wird. Damit haben InstrumentalistInnen erstmals die Möglichkeit eine fundierte Spezialausbildung in diesem Bereich zu erlangen. Innovativ ist neben dem Studienplan, der in Repertoire und Aufführungspraxis auf aktuelle Entwicklungen der zeitgenössischen Musik eingehen kann, die neue Konstruktion, dass diese Professur nicht an eine Person, sondern mit dem Klangforum Wien an einen international höchst renommierten Klangkörper vergeben wird.

Die beiden Studien stellen einen bedeutsamen Beitrag zum Schwerpunkt „Tradition und Moderne“ im Rahmen des Entwicklungsplanes der KUG dar.

Das jährliche Abo-Konzert der DozentInnen des Klangforum Wien gemeinsam mit den PPCM-StudentInnen im MUMUTH stellt den Höhepunkt des PPCM-Studienprogramms dar.

—> Klicken Sie hier, um zum MUMUTH Abo-Konzert 2020 zu gelangen.

Projekte im Rahmen des Studiums
Johann-Joseph-Fux-Opernkompositionswettbewerb

PPCM StudentInnen sowie Studierende weiterer Studienfächer der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz realisieren die Opern der GewinnerInnen dieses internationalen Kompositionspreises. Die Werke kommen im Rahmen von steirischer herbst / ORF musikprotokoll im MUMUTH zur Uraufführung.

Über den Wettbewerb:

Das Land Steiermark hat in Anerkennung der Universitätswerdung (1998) der ehemaligen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz einen Landeskulturpreis mit dem Titel „Johann-Joseph-Fux-Opernkompositionswettbewerb“ ins Leben gerufen, der von der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz ausgerichtet wird. Johann Joseph Fux (1660-1741), der große steirische Opernkomponist der Barockzeit, ist bekanntlich in der Nähe von Graz geboren.

Zum ersten Mal wurde der Opernkompositionspreis 1998 vergeben. Der Wettbewerb findet in der Regel im Drei-Jahres-Rhythmus statt. Eine Ausnahme bildete das Jahr 2003, als Graz „Europäische Kulturhauptstadt“ war. Fünfmal wurde der Preis bisher vergeben: 1998, 2000, 2003, 2006 und 2013. 2011 wurde der Johann-Joseph-Fux-Opernkompositionswettbewerb von der Kunstuniversität Graz (KUG) gemeinsam mit dem Kulturresort des Landes Steiermark neu konzipiert.

2020 findet der Johann-Joseph-Fux-Opernkompositionswettbewerb zum achten Mal statt. Die Gewinner:innen werden im Dezember gekanntgegeben.

SCAN

Im aktuellen Studienjahr wird mit SCAN eine experimentelle Projektreihe fortgeführt. SCAN ist ein interaktives Kompositions- und Improvisationsprojekt, das integrativ MusikerInnen in einen neuen Modus des musikalischen Gestaltens und Interagierens einbindet und sie ihre Rolle des Performers/der Performerin neu interpretieren lässt. Ausgehend von bestehenden Werken – heuer von Beat Furrer – die im Verlauf der Performance auch in ihrer originalen Gestalt erklingen, werden horizontale und vertikale Schichten der beiden Werke isoliert, uminstrumentiert, musikalisch neu gedeutet. Aus und mit diesem neu gewonnenen Material wird rekomponiert, improvisiert, elektronisch sowie akustisch. – Eine Rekontextualisierung musikalischer Prozesse, die in der Erarbeitungsphase teilweise determiniert, teilweise bewusst offen gelassen wird, womit ein Komplexitätsgrad an „Durchleuchtung des Materials“ erreicht werden kann, der mit traditionellen Herangehensweisen undenkbar wäre. (Uli Fussenegger)

Martin Hiendl — Paradise
Eine begehbare Operninstallation des Preisträgers des 6. Johann-Joseph-Fux Opernkompositionswettbewerbes Martin Hiendl. Uraufführung: 9. Oktober 2016, Graz, MUMUTH

Martin Hiendl — Paradise
Eine begehbare Operninstallation des Preisträgers des 6. Johann-Joseph-Fux Opernkompositionswettbewerbes Martin Hiendl. Uraufführung: 9. Oktober 2016, Graz, MUMUTH

Opern der Zukunft

Bis zu seinem unerwarteten Tod 2018 unter der Regie von Ernst Binder kommen an der Oper Graz Opern von Kompositionsstudierenden zur Aufführung, bei der – neben GesangssolitInnen der Oper Graz und Gesangsstudierenden – PPCM-Studierende als Instrumentalisten mitwirken.

Die praxisnahe Studienrichtung PPCM umfasst weiters kammermusikalische Auftritte sowie das Mitwirken an interdisziplinären Projekten, musikwisschenschaftlichen Symposien, der impuls Akademie und einer Jeunesse–Reihe im Porgy und Bess.

Opern der Zukunft

Bis zu seinem unerwarteten Tod 2018 unter der Regie von Ernst Binder kommen an der Oper Graz Opern von Kompositionsstudierenden zur Aufführung, bei der – neben GesangssolitInnen der Oper Graz und Gesangsstudierenden – PPCM-Studierende als Instrumentalisten mitwirken.

Die praxisnahe Studienrichtung PPCM umfasst weiters kammermusikalische Auftritte sowie das Mitwirken an interdisziplinären Projekten, musikwisschenschaftlichen Symposien, der impuls Akademie und einer Jeunesse–Reihe im Porgy und Bess.