
Franz Liszt
Geboren 1811 in Raiding im Mittelburgenland wurde Franz Liszt bereits in seiner frühesten Kindheit als pianistisches Wunderkind gefeiert. Ab seinem sechsten Lebensjahr erhielt er Klavierunterricht von seinem Vater und wurde 1822/23 Schüler von C. Czerny und A. Salieri in Wien.
1823 übersiedelte er mit seiner Familie nach Wien, wo seine erste Komposition entstand. Studienaufenthalte in Paris sowie Konzerttourneen durch Frankreich, die Schweiz und England folgten. Während seiner Zeit in Paris schließt der junge Komponist Bekanntschaft mit Wortführern der literarischen romantischen Bewegung und avanciert zum Liebling der Pariser Gesellschaft. Unter den befreundeten Musikern sind vor allem Berlioz und Chopin zu nennen, auch Paganini diente ihm als Leitfigur für sein Selbstbild als Virtuose.
1838 war der Auftakt einer beispiellosen Virtuosenkarriere. Liszt brach zu ausgedehnten Tourneen durch ganz Europa auf. Begeisterter Zuspruch und fanatischer Jubel lassen bald die sogenannte „Lisztomanie“ aufkommen.
Im Februar 1848 ließ sich Liszt in Weimar nieder. Als Hofkapellmeister forcierte er das zeitgenössische Repertoire, darunter vor allem Kompositionen von Schumann, Berlioz und den im Schweizer Exil lebenden Richard Wagner. Durch das Wirken von Franz Liszt wurde Weimar zu einem Zentrum des musikalischen Fortschritts in Deutschland, was ab 1859 zur Bezeichnung „Neudeutsche Schule“ führte.
Die Altenburg, der Wohnsitz Liszts in Weimar, wurde zu einem intellektuellen Anziehungspunkt für junge Künstler und Schriftsteller aus ganz Europa.
Im Februar 1848 ließ sich Liszt in Weimar nieder. Als Hofkapellmeister forcierte er das zeitgenössische Repertoire, darunter vor allem Kompositionen von Schumann, Berlioz und den im Schweizer Exil lebenden Richard Wagner. Durch das Wirken von Franz Liszt wurde Weimar zu einem Zentrum des musikalischen Fortschritts in Deutschland, was ab 1859 zur Bezeichnung „Neudeutsche Schule“ führte.
Die Altenburg, der Wohnsitz Liszts in Weimar, wurde zu einem intellektuellen Anziehungspunkt für junge Künstler und Schriftsteller aus ganz Europa.
1861 legte Liszt sein Amt in Weimar nieder und brach nach Rom auf. Die Zeit in Rom ist stark geprägt von einer Hinwendung Liszts zum Katholizismus und der Komposition geistlicher Musik, veranlasst durch private Schicksalsschläge.
Ab 1869 wohnte Liszt jeweils mehrere Monate des Jahres abwechselnd in Weimar, Pest und Rom. Er bildete in Klaviermeisterklassen Generationen junger Pianisten aller Nationalitäten aus und wirkte gleichzeitig am Aufbau einer genuin ungarischen Musikkultur mit.
Ab 1869 wohnte Liszt jeweils mehrere Monate des Jahres abwechselnd in Weimar, Pest und Rom. Er bildete in Klaviermeisterklassen Generationen junger Pianisten aller Nationalitäten aus und wirkte gleichzeitig am Aufbau einer genuin ungarischen Musikkultur mit.
In den späten Jahren vollzog sich in seinen Kompositionen eine immer stärkere Abkehr vom musikalischen Mainstream, was sich an der zunehmenden Isolation und Experimentalität des Spätwerks ablesen lässt: „Années de pèlerinage“
(3. Bd.), „Die Glocken des Straßburger Münsters“, „Historische ungarische Bildnisse“, „Rhapsodies hongroises“ No.16-19, „Von der Wiege bis zum Grabe“, „Via crucis“.
(3. Bd.), „Die Glocken des Straßburger Münsters“, „Historische ungarische Bildnisse“, „Rhapsodies hongroises“ No.16-19, „Von der Wiege bis zum Grabe“, „Via crucis“.
Am 31. Juli 1886 starb Franz Liszt in Bayreuth an den Folgen einer Lungenentzündung.
