
Rachid Safir
Rachid Safir wurde in Algerien geboren. Schon früh begegnete er sowohl der klassischen und volkstümlichen maghrebinischen Musik als auch der europäischen Kultur, besonders der Musik; ab seinem 7. Lebensjahr hatte er Geigenunterricht. Als 14-jähriger kam Rachid Safir mit seinen Eltern nach Frankreich. Erstmals sang er während seines Studiums in Lille in einem Laienchor, begann dann ein Gesangsstudium und besuchte Kurse bei Alfred Deller. Als Tenor, später als Countertenor sang er im von Charles Ravier geleiteten Ensemble Polyphonique de Paris. 1977 gründete er mit Bernard Fabre-Garrus und Régis Oudot das Ensemble A Sei Voci. Zudem arbeitete er mit der Groupe Vocal de France, dem Clemencic Consort und dem Studio der frühen Musik. Er war Mitglied des Chœur de Radio France. Ab 1985 unterrichtete er am Conservatoire National Supérieur de Musique in Lyon. 1988 gründete er das Ensemble les jeunes solistes, aus dem 2010 die Solistes XXI hervorgingen und übernahm 1989 die Leitung des Centre d‘Art Polyphonique in Paris. Heute arbeitet Rachid Safir ausschließlich als Dirigent von Vokalensembles, insbesondere mit den Solistes XXI.
