
Peter Rundel
Geboren in Friedrichshafen, studierte Peter Rundel Violine bei Igor Ozim und Ramy Shevelov in Köln, Hannover und New York sowie Dirigieren bei Michael Gielen und Peter Eötvös. Außerdem erhielt er Unterricht bei dem Komponisten Jack Brimberg in New York. 1984 bis 1996 war er als Geiger Mitglied des Ensemble Modern, dem er auch als Dirigent weiter verbunden ist. Im Bereich der Neuen Musik kann er außerdem auf langjährige Zusammenarbeit mit dem Ensemble Recherche, dem Asko Ensemble und dem Klangforum Wien zurückblicken. Regelmäßig ist er auch beim Ensemble Intercontemporain Paris und der musikFabrik Köln zu Gast.
Für seine Aufnahmen mit Musik des 20. Jahrhunderts erhielt Peter Rundel zahlreiche Preise, darunter mehrmals den Preis der deutschen Schallplattenkritik (Luigi Nono Prometeo, EMI; Hanspeter Kyburz Ensemble- und Orchesterwerke, Kairos; Steve Reich City Life, BMG). Zuletzt wurde ihm der Preis 2008 für die CD des WDR-Sinfonieorchesters und Nicolas Hodges mit dem Klavierkonzert von Beat Furrer verliehen. Daneben erhielt er den Grand Prix du Disque (Jean Barraqué Gesamtwerk, jpc) und eine Nominierung für den Grammy Award (Heiner Goebbels Surrogate Cities, ECM).
Regelmäßig gastiert er beim DSO und RSO Berlin, dem RSO Stuttgart sowie den Orchestern des Bayerischen Rundfunks, des Norddeutschen Rundfunks, des Südwestfunks Baden-Baden, des Hessischen Rundfunks, des Saarländischen Rundfunks und des ORF Wien. Zuletzt arbeitete er unter anderem mit dem Orchestra Nacional de Madrid, dem Orchestre National de Lille, dem Orquestra Nacional do Porto und dem Philharmonia Orchestra in London.
In den vergangenen Jahren übernahm Peter Rundel zudem die musikalische Leitung des Königlich-Philharmonischen Orchesters von Flandern (koordinierter Chefdirigent gemeinsam mit Philippe Herreweghe von 1998 bis 2001), der damals neu gegründeten Kammerakademie Potsdam (1999-2001) und der Wiener Taschenoper (seit 1999). Seit Januar 2005 ist er Musikalischer Leiter des Remix Ensembles in Porto, welches inzwischen große Erfolge bei wichtigen Festivals in ganz Europa feiert.
Peter Rundel leitete Opernuraufführungen an der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper, bei den Wiener Festwochen sowie den Bregenzer Festspielen und arbeitete dabei mit namhaften Regisseuren wie Peter Konwitschny, Philippe Arlaud, Reinhild Hoffmann, Carlos Padrissa (La Fura dels Baus) und Joachim Schlömer zusammen. Seine Operntätigkeit umfasst sowohl traditionelles Repertoire (u. a. Die Zauberflöte an der Deutschen Oper Berlin und König Kandaules, Hänsel und Gretel und Die Hochzeit des Figaro an der Volksoper Wien) als auch bahnbrechende Produktionen zeitgenössischen Musiktheaters wie Stockhausens Donnerstag aus LICHT, Massacre von Wolfgang Mitterer und die Uraufführungen von Emmanuel Nunes‘ Opern Das Märchen und La Douce.
Für seine Aufnahmen mit Musik des 20. Jahrhunderts erhielt Peter Rundel zahlreiche Preise, darunter mehrmals den Preis der deutschen Schallplattenkritik (Luigi Nono Prometeo, EMI; Hanspeter Kyburz Ensemble- und Orchesterwerke, Kairos; Steve Reich City Life, BMG). Zuletzt wurde ihm der Preis 2008 für die CD des WDR-Sinfonieorchesters und Nicolas Hodges mit dem Klavierkonzert von Beat Furrer verliehen. Daneben erhielt er den Grand Prix du Disque (Jean Barraqué Gesamtwerk, jpc) und eine Nominierung für den Grammy Award (Heiner Goebbels Surrogate Cities, ECM).
Regelmäßig gastiert er beim DSO und RSO Berlin, dem RSO Stuttgart sowie den Orchestern des Bayerischen Rundfunks, des Norddeutschen Rundfunks, des Südwestfunks Baden-Baden, des Hessischen Rundfunks, des Saarländischen Rundfunks und des ORF Wien. Zuletzt arbeitete er unter anderem mit dem Orchestra Nacional de Madrid, dem Orchestre National de Lille, dem Orquestra Nacional do Porto und dem Philharmonia Orchestra in London.
In den vergangenen Jahren übernahm Peter Rundel zudem die musikalische Leitung des Königlich-Philharmonischen Orchesters von Flandern (koordinierter Chefdirigent gemeinsam mit Philippe Herreweghe von 1998 bis 2001), der damals neu gegründeten Kammerakademie Potsdam (1999-2001) und der Wiener Taschenoper (seit 1999). Seit Januar 2005 ist er Musikalischer Leiter des Remix Ensembles in Porto, welches inzwischen große Erfolge bei wichtigen Festivals in ganz Europa feiert.
Peter Rundel leitete Opernuraufführungen an der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper, bei den Wiener Festwochen sowie den Bregenzer Festspielen und arbeitete dabei mit namhaften Regisseuren wie Peter Konwitschny, Philippe Arlaud, Reinhild Hoffmann, Carlos Padrissa (La Fura dels Baus) und Joachim Schlömer zusammen. Seine Operntätigkeit umfasst sowohl traditionelles Repertoire (u. a. Die Zauberflöte an der Deutschen Oper Berlin und König Kandaules, Hänsel und Gretel und Die Hochzeit des Figaro an der Volksoper Wien) als auch bahnbrechende Produktionen zeitgenössischen Musiktheaters wie Stockhausens Donnerstag aus LICHT, Massacre von Wolfgang Mitterer und die Uraufführungen von Emmanuel Nunes‘ Opern Das Märchen und La Douce.
