
George Antheil
Das Werk George Antheils (1900 – 1959), des selbsternannten „bösen Buben der Musik“, zeichnet sich durch durchgängige rhythmische Vitalität, harmonische Schärfe und melodische Kraft aus. Antheil studierte bei Constantin von Sternberg, Ernest Bloch und Clark Smith am Philadelphia Conservatory. 1922 reiste er nach Europa, um seine Karriere als Konzertpianist fortzusetzen, wobei er in seinen Klavierabenden häufig eigene Werke wie „Mechanisms“, „Airplane Sonata“ oder „Sonata Sauvage“ zum Besten gab. Die Skandale, die das sehr oft auslöste, trugen zum Ruf des Komponisten als „enfant terrible“ bei. In Berlin traf er Stravinsky, der einen wichtigen Einfluss auf seinen weiteren Komponierstil haben sollte.
Die Pariser Künstlergemeinschaft, darunter Joyce, Pound, Yeats, Satie und Picasso, wählten Antheil zum musikalischen Sprecher ihrer modernistischen Ideen. Seine höchste Errungenschaft in der Arbeit dieser Jahre ist das spektakuläre „Ballet mécanique“ – ein Meilenstein der Literatur für Perkussionsensembles. Das Stück zerschlug buchstäblich jegliche Konvention und endete bei seiner amerikanischen Erstaufführung 1927 an der Carnegie Hall mit einem Riesen-Eklat.
In späteren Jahren wandte Antheil sich neo-romantischen und neo-klassischen Elementen zu, wie beispielsweise in seiner “Symphonie in Fa” und dem Klavierkonzert. 1936 ließ er sich in Hollywood nieder und begann, Filmmusiken zu komponieren. Die letzten 20 Jahre seines Lebens wurden eine ausgesprochen fruchtbare Zeit – er komponierte vier Symphonien und mehrere Opern, darunter die Farce „Volpone“ – eine bemerkenswerte satirische Errungenschaft, mit einer Musik, die heterogene harmonische Sprache mit thematischer Vielfalt, rhythmischerEnergie, mosaikischer Konstruktion und farbenfrohen programmatischen Klangfarben kombiniert; alles Merkmale seines ausgereiften Stils.
Das im Berlin der zwanziger Jahre entstandene Klavierkonzert Nr. 1 wurde im März 2001 uraufgeführt und war im Februar 2002 zum ersten Mal in Berlin zu hören.
Die Pariser Künstlergemeinschaft, darunter Joyce, Pound, Yeats, Satie und Picasso, wählten Antheil zum musikalischen Sprecher ihrer modernistischen Ideen. Seine höchste Errungenschaft in der Arbeit dieser Jahre ist das spektakuläre „Ballet mécanique“ – ein Meilenstein der Literatur für Perkussionsensembles. Das Stück zerschlug buchstäblich jegliche Konvention und endete bei seiner amerikanischen Erstaufführung 1927 an der Carnegie Hall mit einem Riesen-Eklat.
In späteren Jahren wandte Antheil sich neo-romantischen und neo-klassischen Elementen zu, wie beispielsweise in seiner “Symphonie in Fa” und dem Klavierkonzert. 1936 ließ er sich in Hollywood nieder und begann, Filmmusiken zu komponieren. Die letzten 20 Jahre seines Lebens wurden eine ausgesprochen fruchtbare Zeit – er komponierte vier Symphonien und mehrere Opern, darunter die Farce „Volpone“ – eine bemerkenswerte satirische Errungenschaft, mit einer Musik, die heterogene harmonische Sprache mit thematischer Vielfalt, rhythmischerEnergie, mosaikischer Konstruktion und farbenfrohen programmatischen Klangfarben kombiniert; alles Merkmale seines ausgereiften Stils.
Das im Berlin der zwanziger Jahre entstandene Klavierkonzert Nr. 1 wurde im März 2001 uraufgeführt und war im Februar 2002 zum ersten Mal in Berlin zu hören.
