
Jean Deroyer
Jean Deroyer begann im Alter von 15 Jahren, am Conservatoire Nationale Supérieur de Musique in Paris Musik zu studieren und erhielt dort insgesamt fünf erste Preise im Fach Dirigieren. Seit dem Abschluss seines Studiums ist es Jean Deroyer gelungen, sich als einer der führenden Interpreten des zeitgenössischen Repertoires in Frankreich zu etablieren; auf Grund seiner Erfolge an der Opéra Comique in Paris preist Opéra Brittania ihn als „den nächsten Großen in der Riege der französischen Dirigenten“.
In den letzten Jahren hat Jean Deroyer zahlreiche führende Orchester in Frankreich sowie im Ausland dirigiert, sowohl mit klassischen Standardprogrammen, als auch mit Werken des zeitgenössischen Repertoires, darunter das NHK Symphony Orchestra Tokyo, das Radio Symphonie Orchester Wien, das SWR Orchester Baden-Baden, das RSO Stuttgart, das Deutsche Symphonie Orchester Berlin, das Israel Chamber Orchestra, das Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, das Orchestre de Paris, das Orchestre Philharmonique de Radio France, das Orchestre Philharmonique de Strasbourg und das Orchestre National de Lyon, an Häusern wie dem Konzerthaus Wien, der Berliner Philharmonie, der Salle Pleyel, der Luzern Hall, der Philharmonie Essen, der Tokyo Opera City und am Lincoln Center in New York.
Außerdem entwickelte sich in den letzten Jahren eine intensive Zusammenarbeit mit dem Ensemble Intercontemporain, mit dem er mittlerweile jede Saison kontinuierlich arbeitet; weitere Ensembles für zeitgenössische Musik, mit denen er auftritt, sind unter anderem das Ensemble Remix, das Ensemble MusikFabrik, das Ensemble Itinéraire und das Klangforum Wien. Gemeinsam mit Pierre Boulez und Peter Eötvös dirigierte er Stockhausens „Gruppen“ für drei Orchester beim Luzern Festival 2007; 2010 wurde er von Pierre Boulez persönlich eingeladen, ein abendfüllendes Programm mit dessen Werken zu dirigieren. 2010 reiste er nach Beirut, um ein Konzert mit dem Libanesischen Symphonie-Orchester zu leiten, das als Teil einer Koproduktion zwischen La Mission Culturelle Francaise au Liban und dem Conservatoire National Supérieure de Musique in Beirut stattfand und er eröffnete das Sacrum Profanum Festival mit dem Ensemble Intercontemporain in Krakau.
Im selben Jahr dirigierte er die Premieren zweier Opern, „L’amour Coupable“ von Thierry Pecou an der Oper in Rouen und „Les Boulingrin“ von Georges Aperghis in einer Produktion der Opéra Comique in Paris mit dem Klangforum Wien in der Regie von Jérôme Deschamps, die von der Kritik begeistert aufgenommen wurde. Anschließend kehrte er für eine Produktion von Debussys „Pelléas et Mélisande“ an die Oper Rouen zurück – eine Aufführung, über die Christophe Rizoud schrieb: „Jean Deroyer dirigierte mit beeindruckender Virtuosität“. Zu den weiteren Höhepunkten der Saison 2010/11 zählten Engagements beim Orchestre Philharmonique de Liège, beim Orchestre Chambre de Genéve, dem Orchestre National de Lille, und dem Orchestre d’Avignon, sowie einige größer angelegte Projekte, wie die Produktion von Paul Dukas’ “Ariane et Barbe Bleue” mit dem Orchestre Philharmonique de Radio-France in der Salle Pleyel, Projekte mit dem Orchestre Philharmonique de Liège, dem Ensemble de Basse-Normandie, sowie die Premiere von Frédéric Verrières “The Second Woman” am Bouffes du Nord in Paris mit dem Ensemble Court-Circuit. Der große Erfolg dieser Oper führte zu einer ausgedehnten Tourneeplanung, die sich über die nächsten zwei Saisonen erstreckt. Weitere zukünftige Projekte sind unter anderem eine Produktion von Eric Tanguys neuer Oper, in einer Regie von Michael Blanc am Bouffes du Nord, eine Neuproduktion von Peter Weiss‘ „Der Turm“ mit der Oper Luxembourg und dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, Projekte mit dem Orchestre National de Lorraine im Rahmen des Acanthes Festival, mit dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg, eine Neuproduktion mit dem Klangforum Wien für das Konzerthaus Wien, die im Rahmen einer Tournee auch an der Kölner Philharmonie sowie der Philharmonie Luxembourg aufgeführt wird; Konzerte mit dem Orchestre de la Suisse Romande, I Pomerggi Musical, dem Ensemble Basse-Normandie und dem Ensemble Court-Circuit sowie einer Südamerika-Tournee von Michael Jarrells Monodrama „Cassandre“ mit dem Ensemble Intercontemporain und Fanny Ardant als Erzählerin. Außerdem stehen Konzerte und Plattenaufnahmen mit dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo und dem Ensemble Orchestral de Paris auf dem Programm.
Jean Deroyer hat Thomas Roussels „Cellar Door“ mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France bei EMI, sowie Werke von Ferneyhough mit dem Elision Ensemble für den Label Kairos eingespielt. 2011 wurde Exercices de Style von Matteo Franceschini mit dem Orchestre National d'Île de France eingespielt. Jean Deroyer ist Musikdirektor des Ensemble Court-Circuit und Erster Gastdirigent des Ensemble Basse-Normandie.
In den letzten Jahren hat Jean Deroyer zahlreiche führende Orchester in Frankreich sowie im Ausland dirigiert, sowohl mit klassischen Standardprogrammen, als auch mit Werken des zeitgenössischen Repertoires, darunter das NHK Symphony Orchestra Tokyo, das Radio Symphonie Orchester Wien, das SWR Orchester Baden-Baden, das RSO Stuttgart, das Deutsche Symphonie Orchester Berlin, das Israel Chamber Orchestra, das Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, das Orchestre de Paris, das Orchestre Philharmonique de Radio France, das Orchestre Philharmonique de Strasbourg und das Orchestre National de Lyon, an Häusern wie dem Konzerthaus Wien, der Berliner Philharmonie, der Salle Pleyel, der Luzern Hall, der Philharmonie Essen, der Tokyo Opera City und am Lincoln Center in New York.
Außerdem entwickelte sich in den letzten Jahren eine intensive Zusammenarbeit mit dem Ensemble Intercontemporain, mit dem er mittlerweile jede Saison kontinuierlich arbeitet; weitere Ensembles für zeitgenössische Musik, mit denen er auftritt, sind unter anderem das Ensemble Remix, das Ensemble MusikFabrik, das Ensemble Itinéraire und das Klangforum Wien. Gemeinsam mit Pierre Boulez und Peter Eötvös dirigierte er Stockhausens „Gruppen“ für drei Orchester beim Luzern Festival 2007; 2010 wurde er von Pierre Boulez persönlich eingeladen, ein abendfüllendes Programm mit dessen Werken zu dirigieren. 2010 reiste er nach Beirut, um ein Konzert mit dem Libanesischen Symphonie-Orchester zu leiten, das als Teil einer Koproduktion zwischen La Mission Culturelle Francaise au Liban und dem Conservatoire National Supérieure de Musique in Beirut stattfand und er eröffnete das Sacrum Profanum Festival mit dem Ensemble Intercontemporain in Krakau.
Im selben Jahr dirigierte er die Premieren zweier Opern, „L’amour Coupable“ von Thierry Pecou an der Oper in Rouen und „Les Boulingrin“ von Georges Aperghis in einer Produktion der Opéra Comique in Paris mit dem Klangforum Wien in der Regie von Jérôme Deschamps, die von der Kritik begeistert aufgenommen wurde. Anschließend kehrte er für eine Produktion von Debussys „Pelléas et Mélisande“ an die Oper Rouen zurück – eine Aufführung, über die Christophe Rizoud schrieb: „Jean Deroyer dirigierte mit beeindruckender Virtuosität“. Zu den weiteren Höhepunkten der Saison 2010/11 zählten Engagements beim Orchestre Philharmonique de Liège, beim Orchestre Chambre de Genéve, dem Orchestre National de Lille, und dem Orchestre d’Avignon, sowie einige größer angelegte Projekte, wie die Produktion von Paul Dukas’ “Ariane et Barbe Bleue” mit dem Orchestre Philharmonique de Radio-France in der Salle Pleyel, Projekte mit dem Orchestre Philharmonique de Liège, dem Ensemble de Basse-Normandie, sowie die Premiere von Frédéric Verrières “The Second Woman” am Bouffes du Nord in Paris mit dem Ensemble Court-Circuit. Der große Erfolg dieser Oper führte zu einer ausgedehnten Tourneeplanung, die sich über die nächsten zwei Saisonen erstreckt. Weitere zukünftige Projekte sind unter anderem eine Produktion von Eric Tanguys neuer Oper, in einer Regie von Michael Blanc am Bouffes du Nord, eine Neuproduktion von Peter Weiss‘ „Der Turm“ mit der Oper Luxembourg und dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, Projekte mit dem Orchestre National de Lorraine im Rahmen des Acanthes Festival, mit dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg, eine Neuproduktion mit dem Klangforum Wien für das Konzerthaus Wien, die im Rahmen einer Tournee auch an der Kölner Philharmonie sowie der Philharmonie Luxembourg aufgeführt wird; Konzerte mit dem Orchestre de la Suisse Romande, I Pomerggi Musical, dem Ensemble Basse-Normandie und dem Ensemble Court-Circuit sowie einer Südamerika-Tournee von Michael Jarrells Monodrama „Cassandre“ mit dem Ensemble Intercontemporain und Fanny Ardant als Erzählerin. Außerdem stehen Konzerte und Plattenaufnahmen mit dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo und dem Ensemble Orchestral de Paris auf dem Programm.
Jean Deroyer hat Thomas Roussels „Cellar Door“ mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France bei EMI, sowie Werke von Ferneyhough mit dem Elision Ensemble für den Label Kairos eingespielt. 2011 wurde Exercices de Style von Matteo Franceschini mit dem Orchestre National d'Île de France eingespielt. Jean Deroyer ist Musikdirektor des Ensemble Court-Circuit und Erster Gastdirigent des Ensemble Basse-Normandie.
